B4 im M 1:2,5

 

Der Drang immer grössere, schwerere und bessere Modelle zu bauen, ein Kumpel der grad eine Werkzeugfirma gekauft hat und noch ein weiterer vom Modellflugvirus befallener Kumpel (Pascal) hat mich zu diesem Projekt bewogen. Kurz und bündig zusammen gefasst: Wir sind einfach krank

 

Mal die Eckdaten:

Pilatus B4 - PC 11

6m Spannweite

Voll GFK/CFK Bauweise

Komplett gefräste Flügel- und HLW-Formen

Modernes Hochleistungsprofil

6 Klappen Flügel

Alles massstäblich übernommen

 

Södele, das wäre mal geklärt. Jetzt geht`s nur noch um Details :-)

 

 

1: Die Aerodynamik.

Welches Profil?

Profildicken?

Braucht die Tragfläche eine Verwindung?

Klappentiefe

und und und...

 

Glücklicherweise kenne ich eine paar Leutchen, die davon Ahnung haben (oder dies zumindest meinen) und viele verschiedene Vorschläge.

Interessanterweise rieten mir die Theoretiker ganz anderes als die Praktiker. Was also tun?

Nach vielen Telefonaten, etlichen Mails hin und her, entschieden wir uns für die extremere Variante.

Wenn schon, denn schon.

Bei der Profilwahl ging es ganz einfach, fast alle empfahlen das Gleiche und somit konnte ich dies schnell abhacken.

 

2: Was für ein Material verwenden wir für die Formen

Da wir schon grössere Materialmengen brauchen, geht das schnell ins Geld.

Von Sika gibt es diverse Kunststoffe, jedoch sind alle nicht grad preiswert.

Geschäumte oder oder mit Füllstoffen gespickte Stoffe gibt es in diversen Dichten, jedoch auch teuer.

Die Kunststoffvarianten unterschieden sich Preislich bis um das Zehnfache!!

In Holz zu fräsen, danach lackieren und schleifen, war mir zu ungenau.

 

Zufälligerweise stiess ich auf einen Kunststoff, welcher relativ preiswert ist, sehr gut zu verarbeiten  und auch einigermassen gut schleifbar.

Nicht einmal 2k Epoxy geht damit eine Verbindung ein, jedoch hält Sek.Kleber, PU-Kleber und ein sehr billiger Kunststoffprimer tiptop darauf. Na das ist doch was!!!

Also, ran an die Moneten und Geld ausgeben.

 

 

Damit wir die Platten später besser bis an den Rand fräsen können und diese besser aufgespannt werden,

wurden die Platten mit PU-Kleber auf 22mm MDF geklebt

 

Wichtig dabei!! Unbedingt vorher annetzen

Verpressen der Klebungen

Der PU-Kleber schäumt beim Abbinden auf.

Nasen- und Endleisten musste teilweise aufgedoppelt werden.

 

Beat hat gleich noch seinen Finger angeklebt :-)

Södele, das wäre geschafft.

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