so fing alles an

 

 

Schon von klein auf interessierte mich alles was mit Technik zu tun hat. Mein erstes Wort das ich raus brachte war „Auto“!

Mit etwa 7 Jahren bekam ich mein erstes ferngesteuertes Auto, welches ich mehrmals auseinanderschraubte und wieder (mit mehr oder weniger Erfolg) zusammen bastelte.

  Als ich etwa 10 Jahre alt war, zog eine Familie in das Nachbarhaus und dessen Sohn flog auch Modelle. Ich war natürlich Feuer und Flamme und wollte gleich noch etwas besseres als er haben. Die Vernunft rückt oftmal in den Hintergrund und so wollte ich gleich einen Helikopter oder noch besser eine Düsenjet.

  Mein Vater war glücklicherweise vernünftig und bestellte mir  einen Schleudersegler ohne Fernsteuerung, um mal zu schauen ob ich Freude daran habe.

  Kaum hatte ich den Bausatz in der Hand, sollte er am liebsten schon zusammen sein und fliegen. Doch da war weit gefehlt! Auch so ein kleines Fliegerchen gab viel Arbeit und abverlange mir viel Fleiss.

  Aus lauter Ungeduldigkeit und Unwissen habe ich es ausgelassen, den Segler wie in der Anleitung beschrieben auszuwiegen und alle Parameter genau einzustellen.

Der Segler flog nicht schlecht, aber nicht so wie er sollte. Mehrere Abstürze und Schäden waren die Folge. Dies ernüchterte mich und so wurde das Fliegerchen in die Ecke verfrachte und ein neues Automodell gekauft.

Mit dem spielte ich weiter bis etwa zum zehnten Lebensjahr. Nach einer Flugshow packte mich das Fliegen wieder total und ich hole den verstaubten Segler wieder aus der Versenkung raus.

Da ich ein bisschen älter war, bemerkte ich wieso er nie richtig flog und behob die Mängel.

Der Segler flog super und immer weiter! Bei einem Spaziergang mit der Familie liefen wir zufälligerweise an einem Modellflugplatz vorbei und seit daher bin ich dabei.

Ich habe mit denen geplaudert und erfahren, was für ein Model für den Anfang ideal sei. In das Empfohlenen Geschäft gegangen, den für den Anfang idealen Flieger gekauft und natürlich noch was besseres. Sah  einfach schöner aus aber und der gefiel mir besser.

 

Bauen wollte ich auch zuerst den schöneren, aber mein Vater brachte mich wieder auf den Boden. Mit dem empfohlenen Flieger lernte ich sehr viel, aber leider war die Anleitung auf Japanisch. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass am Schluss noch so viele Teile übrig blieben, dass ich gleich noch einen zweiten daraus bauen hätte könne.

 

Mit den gelernten Erfahrungen ging ich gleich an den Bau des zweiten Fliegers und der kam wirklich gut!

 

Wie sich später bei den Erstflügen herausstellte, flog der erste echt miserabel weil alles verzogen war aber der zweite ging super. Mit diesem machte ich viele Flüge und lernte sehr viel.

 

 

Herstellerfoto des Fliegers, mit dem ich fliegen gelernt habe.

 

 

 

  Da die erste Kiste schlecht flog, kaufte ich mir einen fertig gebauten Flieger.

Mittlerweile fliege ich schon 14 Jahre am Stück Modellflieger, habe ca. 50 Modelle gebaut und meine Interesse wird immer grösser. Ich mache an Flugshows mit, fliege Wettbewerbe und lerne immer dazu.

 

 

 

 

 

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